Fitnesstraining zum Stressabbau

 

 

Fitnesstraining für den Hund ist ganz wunderbar für Kondition, Muskelaufbau, Gelenkgesundheit und Gewichtskontrolle geeignet. Es sorgt für eine gute Beweglichkeit und hilft zudem präventiv gegen Altersbeschwerden. Doch Fitnesstraining ist nicht nur für sportliche und agile Hunde von Vorteil, es eignet sich auch hervorragend zur

Persönlichkeitsentwicklung des Hundes und zur Fähigkeit, in für ihn unsicheren Situationen gelassener zu reagieren.

Gerade schnell überforderte, unsichere, ängstliche und hibbelige Hunde profitieren enorm von dieser Art des Trainings. Denn sie haben  in der Regel kein Selbstvertrauen und kein Bewusstsein für ihren Körper. Durch ein besseres Körpergefühl sind sie in der Lage, ihre Umwelt wieder entspannter wahrzunehmen. 

 

 


 

 

Aus all diesen Gründen bieten leider auch immer mehr Hundeschulen ein Fitnesstraining an, ohne hierin ausgebildet zu sein. Die meisten Trainer können gar nicht wissen, ob die Hunde gesundheitlich überhaupt in der Lage sind, die geforderten Übungen zu machen ohne körperliche Schäden davonzutragen. Denn schnell kommt es dabei zur Überforderung etwa des Bewegungsapparats, weil sie im Vorfeld die gesundheitlichen Voraussetzungen gar nicht abklären -und falls doch, daraus keine gezielten Schlüsse ziehen können. Als Hundephysiotherapeutin bin ich in der Lage, ein auf Ihren Hund abgestimmtes Fitnesstraining festzulegen.

In einer reizarmen Umgebung erlernen Hunde neue Fähigkeiten und können dadurch Herausforderungen meistern. Das baut nicht nur Selbstvertrauen auf. Ist das Training allerdings nicht exakt auf den Hund zugeschnitten, kann es zusätzlichen Stress verursachen. Durch ein regelmäßiges Training lässt 
sich ganz nebenbei auch die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund stärken. Das dadurch entstehende Vertrauen trägt wiederum dazu bei Stress, Unsicherheiten sowie Ängste abzubauen.

Fitnesstraining hilft gegen Stress, indem überschüssige Energie auf positive Weise kanalisiert wird. Körperliche Aktivität führt zu einer vermehrten Ausschüttung von körpereigenen Cannabinoiden. Damit fühlt der Hund sich wohler, spürt weniger Angst und auch weniger Schmerzen. Regelmäßiges Training wirkt sich auch auf den Alltag aus, denn der Körper reagiert damit in für den Hund befremdlichen und beängstigenden
Situationen weniger empfindlich auf Stressreize. Das Ergebnis: Er bleibt einfach gelassener

Gestresste Hunde profitieren von körperlicher Aktivität genauso wie von Mentaltraining. Denn mit dem richtigen Fitnesstraining werden ihre kognitiven Fähigkeiten gefördert. Das wiederum trägt dazu bei, Langeweile, Frustration und Angstzustände zu reduzieren.